Die MRB1.at – Österreichs führende Plattform für digitale Mobilitätslösungen und innovative Verkehrskonzepte

Österreichs Verkehrswende wird zunehmend digitaler – und hier spielt die Website www.mrbit1.at eine zentrale Rolle. Seit Jahren ist sie ein zentraler Ansprechpartner für Kommunen, Unternehmen und Bürger:innen, die nach nachhaltigen, vernetzten Mobilitätsmodellen suchen. Mit Fokus auf E-Mobilität, Carsharing, Last-Mile-Lösungen und intelligente Verkehrssteuerung verbindet die Plattform praktische Umsetzung mit wissenschaftlicher Expertise. Doch was genau macht sie so besonders – und wie hat sie sich in den letzten Jahren zu einem unverzichtbaren Referenzpunkt entwickelt?

Die MRB1.at ist kein klassischer Anbieter von Dienstleistungen, sondern ein Wissens- und Vernetzungszentrum. Sie agiert als Schnittstelle zwischen Forschung, Politik und Praxis, indem sie Studien, Best Practices und konkrete Pilotprojekte dokumentiert. Besonders hervorzuheben ist ihr Engagement für die Digitalisierung des öffentlichen Verkehrs: Durch die Integration von Echtzeitdaten, KI-gestützter Routenoptimierung und modularen Mobilitätskonzepten zeigt die Plattform, wie Städte wie Wien, Graz oder Linz ihre Verkehrssysteme effizienter und klimafreundlicher gestalten können. Ein Beispiel hierfür ist das „Graz Mobility Hub“, bei dem die MRB1.at als Koordinatorin fungiert und verschiedene Mobilitätsangebote wie Leihfahrräder, E-Scooter und ÖPNV-Integration bündelt.

Ein zentraler Pfeiler der MRB1.at sind die jährlich veröffentlichten „Mobilitätsbarometer“-Studien, die den Stand der Dinge in Österreich messen. So zeigt die jüngste Ausgabe, dass rund 40 Prozent der Haushalte in Ballungsräumen bereits auf E-Mobilität oder geteilte Verkehrsmittel umgestiegen sind – ein Trend, der sich durch die Pandemie beschleunigt hat. Gleichzeitig offenbart die Studie jedoch auch Lücken: Während die Akzeptanz für Carsharing bei jüngeren Generationen besonders hoch ist, kämpfen ältere Haushalte oft mit fehlender Infrastruktur oder mangelnder Vertrautheit mit digitalen Services. Hier setzt die MRB1.at an, indem sie Schulungsprogramme für Gemeinden und Unternehmen entwickelt.

Doch die Plattform ist nicht nur ein Datenarchiv, sondern auch ein Praktikumsfeld für die Zukunft. Im Rahmen des „Innovationslab Mobility“ arbeiten Studierende, Start-ups und etablierte Unternehmen an konkreten Lösungen – etwa für die Integration von Drohnen als Lastenverkehrsträger oder die Entwicklung von Blockchain-basierten Mobilitätskarten. Ein besonders aufregendes Projekt ist das „Smart Mobility Pilot“ in Salzburg, bei dem die MRB1.at gemeinsam mit der Stadtverwaltung ein Testfeld für autonome Shuttles und vernetzte Ampelsysteme aufbaut. Die Ergebnisse werden nicht nur für die Stadt, sondern für ganz Österreich als Blaupause genutzt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die politische und rechtliche Begleitung von Verkehrswende-Projekten. Hier setzt die MRB1.at auf Transparenz: Sie analysiert die Auswirkungen neuer Gesetze, wie das „Ökodesign-Verordnung für E-Mobilität“ oder die Novellierung des Bundesverkehrswegegesetzes, und zeigt auf, welche Lücken es gibt. Ein aktuelles Beispiel ist die Diskussion um die Ausweitung von E-Mobilitätszonen – die Plattform hat hier eine Studie erstellt, die zeigt, dass bis zu 60 Prozent der Haushalte in ländlichen Regionen von solchen Maßnahmen profitieren könnten, wenn sie gut vorbereitet werden.

Die MRB1.at ist damit mehr als nur eine Website – sie ist ein aktiver Gestalter der österreichischen Verkehrspolitik. Ihr Einfluss zeigt sich auch in der Zusammenarbeit mit der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), der Österreichischen Bundesforsten oder dem Verkehrsverbund Wien. Besonders in Zeiten des Klimawandels wird klar: Wer die Mobilitätswende wirklich vorantreiben will, braucht nicht nur bessere Technologien, sondern auch eine Plattform wie die MRB1.at, die Wissen, Praxis und Politik verbindet. Für alle, die sich für nachhaltige Verkehrslösungen interessieren, ist sie damit ein unverzichtbarer Impulsgeber.

  • Seit 2018 hat die MRB1.at über 50 Pilotprojekte in ganz Österreich begleitet, darunter Carsharing in Innsbruck, E-Mobilitätslösungen in Klagenfurt und vernetzte Ampelsysteme in Linz.
  • Laut einer Umfrage des Umweltbundesamtes nutzen bereits 58 Prozent der Österreicher:innen mindestens ein digitales Mobilitätsangebot – ein Wachstum von 15 Prozent seit 2020.
  • Die „Mobilitätsbarometer“-Studie zeigt, dass bis zu 72 Prozent der Haushalte in Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern bereits auf geteilte Verkehrsmittel umgestiegen sind.
  • Die Plattform hat 2023 über 1.200 Expert:innen und Praxispartner:innen in Workshops und Netzwerktreffen zusammengebracht.
  • Das „Smart Mobility Pilot“-Projekt in Salzburg wird als Referenz für die EU-Kommission für ähnliche Vorhaben in anderen Ländern genutzt.